Zitronenwasser Rezept – einfaches Rezept, Varianten & Tipps

Zitronenwasser Rezept – einfaches Rezept, Varianten & Tipps

Zitronenwasser ist eines der unkompliziertesten Getränke überhaupt – und genau deshalb lohnt es sich, es wirklich gut zuzubereiten. Diese Seite zeigt dir alles, was du für ein gelungenes Ergebnis brauchst: von der Basisanleitung mit genauen Mengenangaben bis zu Varianten mit Ingwer, Honig und Minze.

Du erfährst, welche Wassertemperatur den Geschmack und die Inhaltsstoffe beeinflusst, warum ein Teelöffel Honig (rund 21 kcal) erst unter 40 °C eingerührt werden sollte und wie du bittere Aromen durch den Kontakt mit der Schale von vornherein vermeidest. Dazu kommen Tipps zur Haltbarkeit, zur Vorbereitung für unterwegs und zur sinnvollen Menge pro Tag, inklusive einem ehrlichen Blick auf den Zahnschmelz.

Ob du eine schlichte Karaffe für den Morgen füllst oder eine Ingwer-Zitroneninfusion für das Büro vorbereitest: Hier findest du konkrete Schritte, die sich sofort umsetzen lassen.

Basisrezept: Zitronenwasser einfach zubereiten

Zitronenwasser machst du in drei Schritten: Zitrone waschen, Saft auspressen oder Scheiben schneiden und mit Wasser aufgießen. Für den Alltag reicht meist eine halbe Zitrone auf 250 bis 500 ml Wasser, bei sehr sauren Früchten nimm weniger. Der Saft gehört direkt ins Wasser, und wenn du es warm magst, sollte es nur lauwarm sein, damit der Geschmack rund bleibt und die Schleimhäute nicht unnötig gereizt werden.

1. Zitrone vorbereiten und Menge wählen

Die Menge entscheidet über Säure, Aroma und Verträglichkeit, deshalb lohnt sich ein genauer Blick aufs Verhältnis. Für ein Glas nimm 1 bis 2 Scheiben oder 2 bis 3 EL Saft, für eine Karaffe oft 1 Zitrone auf 1 Liter Wasser. Ganze Scheiben geben einen milderen Geschmack, gepresster Saft wirkt intensiver und verteilt sich gleichmäßiger, fast so, als würde er sich schon im Wasser zuhause fühlen.

2. Saft ins Wasser geben

Das Mischen ist wichtig, weil sich die Säure dann gleichmäßig verteilt und nicht als scharfer Stoß am Boden bleibt. Gib den Zitronensaft direkt ins Wasser und rühre kurz um. Bei warmem Wasser erst etwas abkühlen lassen, wenn es deutlich heißer als handwarm ist. So bleibt das Getränk angenehmer und schmeckt sauberer statt stumpf-sauer.

3. Kurz prüfen und trinken

Der letzte Schritt schützt Mund und Zähne, weil Zitronensäure den Zahnschmelz angreifen kann. Trink Zitronenwasser am besten zügig und spüle den Mund danach mit klarem Wasser aus. Direktes Zähneputzen ist danach für etwa 30 Minuten keine gute Idee, auch wenn der frische Geschmack manchmal so tut, als wäre alles schon erledigt.

Warme, heiße oder kalte Wasser: Temperatur & Ziehzeit

Kaltes Wasser schmeckt am frischesten, heißes löst Aroma und Säure schneller, und lauwarmes Wasser bleibt für dein Zitronenwasser Rezept der vernünftige Mittelweg. Dass Hitze Inhaltsstoffe schneller freisetzt, ist einfache Physik; die Verbraucherzentrale empfiehlt bei Honig außerdem, ihn nicht in kochendes Wasser zu rühren, damit wertvolle Bestandteile erhalten bleiben. Geschmack zuerst, Extreme nur mit Absicht.

Welche Temperatur passt am besten?

Wenn du das Glas direkt trinken willst, nimm lauwarmes Wasser. Es balanciert die Zitrone sanfter aus und wirkt auf den Magen oft angenehmer als eiskaltes oder kochend heißes Wasser. Kaltes Wasser bleibt länger frisch und passt gut für die Kühlschrank-Variante, heißes Wasser sollte vor der Zitrone kurz abkühlen. Honig und Ingwer kommen erst hinein, wenn das Wasser nicht mehr kocht. Sonst verabschieden sich die feinen Stoffe schneller als dir lieb sein dürfte.

Ziehzeit für mehr Aroma

Für schnellen Geschmack reicht es, die Zitrone direkt auszupressen und sofort zu trinken. Wenn du mehr Tiefe willst, lass das Ganze 15 bis 30 Minuten ziehen. Im Kühlschrank entwickelt sich das Aroma über mehrere Stunden, ohne bitter zu werden. Danach passt die Ingwer- und Honigvariante gut dazu, weil aus einfachem Zitronenwasser ein deutlich kräftigerer Trunk wird.

Ingwer-Zitronenwasser: Rezepte und warum sie passen

Ingwer-Zitronenwasser lässt sich schnell zubereiten, und die Kombination schmeckt erstaunlich rund. Die Nährstoffdatenbank des US-Landwirtschaftsministeriums, die USDA FoodData Central, zeigt: Zitrone bringt vor allem Vitamin C mit, Ingwer Scharfstoffe wie Gingerole. Genau dieser Kontrast macht das Getränk lebendig, ohne dass es nach Zucker nachhelfen muss.

Warum Ingwer und Zitrone zusammenpassen

Ingwer liefert Schärfe, Zitrone Säure, und zusammen entsteht ein klarer, heller Geschmack statt bloß sauer oder bloß scharf. Das ist praktisch, weil schon wenige Zutaten reichen und das Ergebnis trotzdem nicht wie ein Kompromiss wirkt.

Rezepte: warm, kalt, mit Honig, mit Minze

  1. Warmes Ingwer-Zitronenwasser: 1 Stück Ingwer in Scheiben, 250 ml heißes Wasser, Saft von 1/2 Zitrone. Ingwer 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, dann die Zitrone zugeben.
  2. Kalte Ingwer-Zitroneninfusion: Ingwer, Zitronenscheiben, 750 ml kaltes Wasser, 30 bis 60 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
  3. Mit Honig: Den warmen Ansatz wie oben zubereiten, dann 1 TL Honig einrühren, aber nicht in kochend heißes Wasser.
  4. Mit Minze: 4 bis 6 Minzblätter mit Ingwer und Zitrone ins Wasser geben. Kleine Zutaten, große Wirkung, ganz ohne Wellness-Theater.

Haltbarkeit

Vorgeschnittener Ingwer hält im Kühlschrank etwa 3 bis 5 Tage, frisch gepresster Zitronensaft am besten 1 bis 2 Tage in einem sauberen, geschlossenen Gefäß. So bleibt das Ganze frisch, bevor die Zitrone leise beleidigt in der Ecke steht.

Honig, Minze & Co.: Süßen und verfeinern ohne Fehler

Zitronenwasser schmeckt runder, wenn du Honig erst in warmem, nicht kochendem Wasser auflöst und Kräuter erst kurz vor dem Trinken zugibst. So bleibt das Aroma klar, die Süße gleichmäßig und die Bitterkeit klein. Für ein sauberes Zitronenwasser-Rezept zählen also nicht nur Menge und Mischung, sondern vor allem Temperatur und Timing.

1. Honig richtig einrühren

Honig kannst du in Zitronenwasser geben, aber nicht in kochend heißes Wasser. Ab etwa 40 bis 50 Grad löst er sich gut, ohne dass der Geschmack dumpf wird. In sprudelndem Wasser verliert er schneller feine Noten. Nimm erst Wasser, dann Honig, dann Zitrone, damit nichts am Glasboden klebt und der Start nicht schon nach Küchenchaos riecht.

2. Minze und Kräuter gezielt einsetzen

Minze verfeinert Zitronenwasser sofort, wenn du sie nur leicht andrückst. Basilikum passt ebenfalls, bringt aber eine grasigere Note mit, die mit Zitronenschale schnell bitter werden kann. Gut funktionieren auch Melisse und ein wenig Rosmarin, wenn du es würziger willst. Mehr als ein paar Blätter reichen meist, sonst kippt das Getränk in Kräutertee-Land.

3. Bitterkeit vermeiden und sauber abschmecken

Bitterkeit entsteht oft durch zu langes Ziehen, zu viel Schale oder zerquetschte Kräuterstiele. Schneide die Zitrone dünn, lass die Schale sparsam drin und probiere nach 2 bis 3 Minuten. Wenn es herb wird, hilft mehr Wasser oder ein frischer Aufguss statt noch mehr Honig, denn Rettungsaktionen mit dem Löffel enden sonst schnell im Sirup-Modus.

So schmeckt Zitronenwasser am besten: Bitterkeit vermeiden und die richtige Zitrone wählen

Zitronenwasser schmeckt am besten mit wenig Saft, ohne Schale und mit reifen, saftigen Zitronen. Für ein Glas reichen meist 1 bis 2 Teelöffel, sonst kippt die Säure schnell ins Bittere. Die USDA nennt Zitronensaft eine stark saure Zutat mit rund 2 Gramm Zitronensäure pro 30 Milliliter, also zählt hier eher Maß als Heldentum. Bitterkeit entsteht fast immer durch weiße Schale, Kerne oder zu langes Ziehen mit der Frucht.

So vermeidest du Bitterkeit

Bitter wird Zitronenwasser vor allem dann, wenn die weiße Innenhaut mit ins Wasser rutscht. Schneide die Zitrone sauber auf, presse nur den Saft aus und nutze die Schale nur, wenn sie dünn und unbehandelt ist. Ein kleiner Schnitt zu viel macht aus einem frischen Glas schnell eine kleine Verhörsituation für den Gaumen.

Welche Zitrone passt am besten?

Reife, schwer wirkende Zitronen liefern meist mehr Saft und weniger stumpfe Säure. Eine glatte Schale, gelbe Farbe und leicht nachgebende Haut sind gute Zeichen, bei sehr dickschaligen Früchten bleibt oft weniger Saft im Glas.

Wie oft ist das sinnvoll?

Für viele ist ein Glas pro Tag eine vernünftige Größe, weil die Säure bei häufiger Nutzung Zähne und Magen reizen kann. Wer mehrere Gläser trinkt, sollte den Saft stärker verdünnen und den Mund danach mit Wasser spülen. So bleibt das Getränk angenehm statt unnötig bissig, und der nächste Schluck fühlt sich wieder nach Erfrischung an.

Trinken, Gesundheit & Alltag: Wann und wie oft trinken

Morgens kann Zitronenwasser den Einstieg in die Trinkroutine erleichtern, ersetzt aber weder Frühstück noch medizinische Behandlung. Das NIDDK betont, dass Zitrone keine Therapie für Beschwerden wie Sodbrennen, Diabetes oder Nierenerkrankungen ist. Für viele passt es als tägliches Getränk, bei empfindlichem Magen, Reflux oder angegriffenem Zahnschmelz wird es schnell zur schlechten Idee.

Morgens und im Alltag

Zitronenwasser wirkt oft wie ein sanfter Wecker, weil vielen Menschen der Start mit Geschmack leichter fällt. Als Kaffee-Ersatz taugt es aber nur begrenzt: Kein Koffein, kein echter Wach-Effekt, und bei Müdigkeit helfen meist Wasser, Schlaf und ein bisschen Geduld mit dem eigenen Akku.

Wie oft ist vernünftig?

Für die meisten reichen zwei bis drei Gläser am Tag völlig aus, wenn die Mischung mild bleibt und du sie gut verträgst. Danach den Mund mit klarem Wasser ausspülen, damit die Säure den Zahnschmelz nicht unnötig ärgert.

Wer vorsichtig sein sollte

Vorsicht ist vor allem bei Reflux, empfindlichem Magen, Aphthen oder bereits angeschlagenen Zähnen sinnvoll. Am besten klappt die Routine, wenn du sie fest an einen Moment koppelst, etwa morgens nach dem Aufstehen, nach dem Mittagessen oder als Ersatz für süße Getränke, damit aus einem guten Vorsatz kein saures Drama wird.

Zitronenwasser unterwegs oder im Büro vorbereiten

Zitronenwasser für unterwegs klappt am saubersten mit kaltem Wasser, frischer Zitrone und einem dicht schließenden Behälter. Fülle eine Infuser-Flasche oder eine Karaffe mit Sieb mit etwa 2 bis 3 Zitronenscheiben oder 1 bis 2 Esslöffeln Saft pro 500 ml und stelle die Mischung kalt. Mit Sprudelwasser geht das auch, nur verfliegt die Kohlensäure oft schneller als der gute Vorsatz am Montagmorgen. Frisch gepresster Zitronensaft hält im Kühlschrank meist 2 bis 3 Tage, deshalb ist eine kleine Menge meist klüger als ein großer Vorrat.

1. Flasche oder Karaffe richtig füllen

Ein sauberes Gefäß ist die halbe Miete, weil Hygiene bei Zitrusgetränken schneller über Geschmack und Haltbarkeit entscheidet als jede Lifestyle-Idee. Eine Infuser-Flasche hält Fruchtstücke beim Trinken zurück, eine Karaffe mit Sieb ist fürs Büro praktisch und spart dir das spätere Gefummel mit Kernen und Fasern.

2. Kalt aufgießen und variieren

Kalt aufgießen funktioniert gut, weil Zitronenaroma auch ohne heißes Wasser schnell ins Getränk übergeht. Für eine mildere Note lässt du Zitronenscheiben 15 bis 30 Minuten im Kühlschrank ziehen, für mehr Wumms nimmst du etwas mehr Saft und weniger Schale, damit es nicht bitter wird.

3. Sprudelwasser und Haltbarkeit im Blick behalten

Sprudelwasser gibst du am besten erst kurz vor dem Trinken dazu, sonst ist die Kohlensäure weg, bevor der Arbeitstag halb vorbei ist. Im Kühlschrank bleibt angesetztes Zitronenwasser am besten 24 Stunden frisch, reine Mischungen mit Saft maximal 2 bis 3 Tage. In warmen Räumen wird daraus sonst schneller Büro-Posten mit leicht traurigem Ende.

Aufbewahrung, Haltbarkeit und Sicherheit

Frisch gepresster Zitronensaft hält sich im Kühlschrank meist 2 bis 3 Tage in einer sauberen, dicht schließenden Karaffe; vorgeschnittener Ingwer bleibt dort etwa 5 bis 7 Tage frisch, wenn er trocken und kalt gelagert wird. Das passt zu den USDA-Hinweisen zur Kühlung frischer Lebensmittel und ist wichtig, weil Keime in zu warmen oder offenen Gefäßen schneller wachsen. Für Babys gilt: kein Honig vor dem 1. Geburtstag, da die CDC das Botulismus-Risiko klar nennt. Zucker ist zwar nicht giftig, aber für kleine Kinder unnötig.

So bleibt dein Zitronenwasser sauber

Die Sicherheit hängt an drei Dingen: sauber, kalt, zügig. Nutze eine gespülte Karaffe, fülle nur die Menge für einen Tag ab und entsorge alles, was muffig riecht, trüb wird oder Schleim ansetzt. Der Kühlschrank ist hier kein Wellnesshotel, sondern die letzte vernünftige Partybremse.

Dos und Don’ts

  • Do: Zitronensaft getrennt aufbewahren und erst kurz vor dem Trinken mischen.
  • Do: Ingwer trocken tupfen, bevor du ihn kühl lagerst.
  • Don’t: Zitronenwasser bei Raumtemperatur stehen lassen.
  • Don’t: Honig in Baby-Getränke rühren.

Warum das für den Geschmack zählt

Frische Lagerung schützt nicht nur vor Verderb, sondern hält auch Säure und Aroma stabil. Genau da beginnt gute Trinkkultur: mit einer Karaffe, die nicht nur hübsch aussieht, sondern Inhalt und Temperatur sauber im Griff hat und den Geschmack nicht schon im Vorbeigehen verabschiedet.

Wie Karaffen & Trinkgefäße dein Zitronenwasser verbessern

Karaffen und Trinkgefäße entscheiden bei Zitronenwasser über Aroma, Frische und darüber, ob du es am Ende wirklich trinkst. Regelmäßiges Trinken fällt leichter, wenn Wasser sichtbar und griffbereit ist. Ein gutes Gefäß macht daraus eine kleine Routine statt bloß einen Vorsatz, den man gern mal liegen lässt. Die Harvard School of Public Health weist genau darauf hin.

Glas hält den Zitronengeschmack neutraler als Plastik, und ein Deckel oder Filter hilft unterwegs gegen Fruchtstücke und Oxidation. So bleibt das Wasser angenehmer und länger frisch, ohne dass der Geschmack gleich beleidigt reagiert.

Warum Material und Form zählen

Glas ist geschmacksstabil, während Kunststoff bei Wärme schneller Gerüche annimmt. Eine Karaffe mit weiter Öffnung erleichtert das Befüllen mit Zitronenscheiben, und ein dichter Deckel reduziert Verdunstung sowie Kühlschrankgerüche. Für Büro und Pendeln sind Infuser-Flaschen praktisch, weil sie Fruchtfleisch zurückhalten und das Trinken nebenbei ermöglichen, ohne dass der Morgen schon an einem Zitronenkern scheitert.

Häufige Fragen zu Zitronenwasser

Wie viel Zitrone sollte ich pro Glas verwenden, ohne es zu sauer oder zu schädlich für den Zahnschmelz zu machen?

Für ein normales Glas mit etwa 250 ml Wasser reichen meist 1 bis 2 EL Zitronensaft oder 2 bis 3 dünne Scheiben. Wenn du es milder magst, nimm weniger und taste dich langsam ran. Zu viel Saft macht das Getränk nicht nur saurer, sondern erhöht auch die Belastung für den Zahnschmelz.

Damit die Säure deine Zähne möglichst wenig angreift, hilft Folgendes:

  • Zitronenwasser am besten nicht dauernd nippen, sondern in einem Zug oder in wenigen Schlucken trinken.
  • Danach den Mund mit klarem Wasser ausspülen.
  • Mit dem Zähneputzen etwa 30 Minuten warten, damit der gelöste Zahnschmelz nicht zusätzlich belastet wird.

Je nach Säureempfindlichkeit, Reife der Zitrone und persönlichem Geschmack kann die passende Menge leicht variieren.

Kann ich Zitronenwasser jeden Morgen trinken und ist das gesund?

Ja, für die meisten gesunden Menschen ist Zitronenwasser am Morgen in moderaten Mengen unbedenklich. Es kann helfen, mehr zu trinken, schmeckt frisch und liefert etwas Vitamin C. Einen besonderen Gesundheitskick darfst du aber nicht erwarten, denn Zitronenwasser ist kein Wundermittel.

Wichtig ist die Menge: Wenn du es sehr sauer zubereitest oder ständig über den Morgen verteilt trinkst, kann das für Magen oder Zähne unangenehm werden. Bei empfindlichem Magen, Sodbrennen oder starkem Zahnschmelzverschleiß ist eine mildere Mischung oft besser. Als tägliches Getränk passt es gut, solange du auf deinen Körper hörst und es nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung siehst.

Wie vermeide ich die bittere Schale in meinem Zitronenwasser?

Die Bitterkeit kommt meist von weißen Schalenanteilen, Kernstücken oder zu langem Ziehen mit Schale. Wenn du ein klares, frisches Aroma willst, hilft es, vor allem den Saft zu verwenden und die Schale nur sparsam einzusetzen.

Praktisch klappt das so:

  • Zitrone vor dem Auspressen gut waschen, aber keine dicke Schale mit ins Wasser geben, wenn du Bitterkeit vermeiden willst.
  • Beim Schneiden die weiße Innenhaut möglichst nicht mitverwenden.
  • Wenn du Scheiben nutzt, nimm dünne Scheiben und entferne Kerne.
  • Lass Zitronenscheiben nicht stundenlang im Wasser ziehen, wenn du einen weichen Geschmack bevorzugst.

Auch sehr reife oder längere gelagerte Zitronen können intensiver und manchmal leicht bitter schmecken. Frische Früchte mit glatter Schale sind oft die bessere Wahl.

Kann man Honig ins Zitronenwasser geben, wenn es heiß ist?

Ja, aber das Wasser sollte nicht mehr kochend heiß sein. Honig lässt sich am besten einrühren, wenn das Getränk nur noch warm ist, ungefähr unter 40 bis 45 °C. So bleibt das Aroma angenehmer und der Honig löst sich gut.

In sehr heißem Wasser kann Honig zwar trotzdem geschmacklich funktionieren, aber viele bevorzugen eine etwas mildere Temperatur. Außerdem schmeckt Zitronenwasser mit Honig ausgewogener, wenn die Säure der Zitrone nicht von extremer Hitze überlagert wird.

Für ein harmonisches Ergebnis:

  • Wasser kurz abkühlen lassen
  • Honig erst dann einrühren
  • Zitrone danach oder zusammen mit dem warmen Wasser dazugeben

Wenn du den Honig vor allem wegen des Geschmacks nutzt, reicht oft schon eine kleine Menge.

Wie lange hält sich vorbereitetes Zitronenwasser im Kühlschrank?

Im Kühlschrank hält sich Zitronenwasser meist etwa 1 bis 2 Tage gut, wenn es sauber zubereitet und kühl gelagert wird. Der Geschmack ist direkt nach dem Ansetzen oft am frischesten. Mit der Zeit kann das Aroma flacher werden, und bei angeschnittener Zitrone oder Kräutern kann sich der Geschmack verändern.

Am besten bewahrst du es in einem sauberen, verschlossenen Gefäß auf und kühlst es durchgehend. Wenn du frische Minze, Ingwer oder Fruchtstücke verwendest, kann es schneller an Qualität verlieren. Bei trübem Aussehen, seltsamem Geruch oder ungewohntem Geschmack solltest du es nicht mehr trinken.

Frisch gepresster Zitronensaft hält sich separat im Kühlschrank ebenfalls nur begrenzt, deshalb ist kleine Menge oft sinnvoller als große Vorräte.

Kann Zitronenwasser den Koffeinkonsum ersetzen oder morgens wach machen?

Zitronenwasser kann Kaffee nicht wirklich ersetzen, weil es kein Koffein enthält. Es kann dir am Morgen trotzdem beim Wachwerden helfen, vor allem weil es den Kreislauf sanft anspricht, den Mund frisch macht und viele Menschen damit leichter in den Tag starten.

Wenn du Koffein vor allem wegen des Rituals oder des ersten warmen Getränks trinkst, kann Zitronenwasser eine gute Alternative sein. Wenn du aber die stimulierende Wirkung brauchst, etwa für Konzentration oder Müdigkeit, reicht es dafür meist nicht aus. Dann ist es eher eine ergänzende Morgenroutine als ein direkter Ersatz.

Kurz gesagt: als wach machendes Ritual ja, als Koffeinersatz nein.

Ist Zitronenwasser für Kinder oder Schwangere unbedenklich?

Für viele Kinder und Schwangere ist Zitronenwasser in kleinen bis normalen Mengen meist unbedenklich, solange es gut vertragen wird. Entscheidend sind dabei die individuelle Verträglichkeit und die Zubereitung.

Bei Kindern gilt:

  • eher mild verdünnen
  • nicht dauerhaft an der Flasche nippen lassen
  • wegen der Säure auf die Zähne achten

In der Schwangerschaft ist Zitronenwasser oft eine angenehme Trinkoption, besonders wenn Übelkeit oder wenig Appetit das Trinken erschweren. Bei starkem Sodbrennen, empfindlichem Magen oder anderen Beschwerden kann die Säure aber stören. Dann ist weniger Zitrone oder reines Wasser meist besser.

Wenn Unsicherheit, Vorerkrankungen oder besondere Ernährungsfragen bestehen, ist eine individuelle Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal sinnvoll.

Wie bereite ich Zitronenwasser am besten für unterwegs vor, damit es frisch bleibt?

Für unterwegs funktioniert Zitronenwasser am besten in einer sauberen Flasche oder Karaffe mit dichtem Deckel. Wenn du es frisch halten willst, ist eine kühle Zubereitung oft praktischer als langes Ziehen bei Raumtemperatur.

So bleibt es möglichst angenehm:

  • Zitrone frisch auspressen oder dünn schneiden
  • Mit kaltem Wasser aufgießen
  • Direkt in den Kühlschrank stellen, wenn du es nicht sofort mitnimmst
  • Für den Transport eine gut schließende, möglichst auslaufsichere Flasche nutzen
  • Wenn du den Geschmack frisch halten willst, Zitrone und Wasser getrennt mitnehmen und erst kurz vor dem Trinken mischen

Für längere Wege sind Infuser-Flaschen oder Flaschen mit Sieb praktisch, weil Fruchtstücke im Getränk bleiben können, ohne dass es schnell bitter wird. Mit Sprudelwasser klappt es auch, wenn du es direkt vor dem Trinken ansetzt, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.

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